KOMPONISTEN & AUTOREN



CORNELIUS, PETER

Peter Cornelius (1824-1874) bei Wikipedia











 FAULSTICH, OTMAR

Otmar Faulstich wurde am 16. Dezember 1938 im unterfränkischen Schonungen geboren. Ab 1957 studierte er die Fächer Philosophie, Theologie, klassische Philologie und Musikwissenschaft an den Universitäten Würzburg und Wien; ab 1963 nahm er zudem das Studium der katholischen Kirchenmusik am Konservatorium in Würzburg auf, wo er Kompositionsunterricht bei Bertold Hummel erhielt.

Von 1965 bis 1983 war Otmar Faulstich in der Diözese Würzburg als Domkantor, musikalischer Beauftragter für das Priesterseminar und Mitarbeiter in der diözesanen Kirchenmusik tätig und übte dazu einen Lehrauftrag für Musiktheorie an der Musikhochschule Würzburg aus. In den Jahren 1983 bis 2003 wirkte er als Dozent für Tonsatz, Formenlehre und Partiturspiel an der Fachakademie bzw. jetzigen Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikerziehung in Regensburg.

Als Komponist widmet sich Otmar Faulstich hauptsächlich kirchenmusikalischen Werken, die in verschiedenen Verlagen erschienen sind. Wenngleich seine zahlreichen Schöpfungen sich meistens an den Belangen der liturgischen Praxis orientieren, setzen sie doch durch ihre inhaltliche wie musikalische Gestaltung Akzente, die die Grenzen des hergebrachten "Kirchenstils" überschreiten, ohne die Bindung an wertvolle Traditionen zu verleugnen.



TRENNER, STEFAN

Stefan Trenner, geb. 1967 in Plattling (Niederbayern), absolvierte 1987 das musische St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner in Niederalteich (Lkr. Deggendorf), wo vor allem der Musikunterricht bis hin zum Leistungskurs bei Konrad Ruhland für seinen musikalischen Werdegang prägend war. Als langjähriges Mitglied der "Niederaltaicher Scholaren" wirkte er bei zahlreichen Konzerten und Tonaufnahmen als Sänger und Organist mit. Schon während der Schulzeit besuchte er in Regensburg die Ausbildungskurse zum D- und C-Kirchenmusiker, bevor er das Studium der Kirchenmusik und Musikpädagogik an der damaligen Fachakademie für Kirchenmusik in Regensburg und an der Hochschule für Musik in München aufnahm und 1994 mit dem B-Examen bzw. dem Pädagogischen Diplom abschloß. Zu seinen Lehrern zählten neben anderen Eberhard Kraus (Orgel), Roland Büchner (Chorleitung) sowie Franz Josef Stoiber und Otmar Faulstich (Tonsatz).
Im Herbst des Jahres 2000 begleitete er drei Monate lang das Ensemble "Northern Harmony" aus Vermont/USA unter seinem Gründer und Leiter Larry Gordon auf einer Konzertreise quer durch Nordamerika und studierte dabei intensiv die Tradition des "Shape-Note"-Gesanges, dessen archaische Klänge und Satztechniken sein kompositorisches Schaffen seither immer wieder inspirieren.

Von 1992 bis 2011 wirkte Stefan Trenner als Organist und Chorleiter an der katholischen Pfarrkirche St. Michael in Plattling, von 1994 bis 2006 war er darüber hinaus als Instrumental- und Musiklehrer am St.-Gotthard-Gymnasium in Niederalteich tätig. Seit 2006 ist er freiberuflicher Instrumentalpädagoge, seit 2011 hauptamtlicher Kirchenmusiker an der katholischen Pfarrkirche St. Magdalena in Plattling. Er leitet den aus dem traditionsreichen Liederkranz hervorgegangenen Chorkreis Deggendorf und ist Mitbegründer des Ensemble Sola Voce Niederaltaich. Als Organist, Pianist und Cembalist konzertiert er seit seiner Schulzeit sowohl solistisch als auch mit verschiedenen Ensembles.

Beim Kompositionswettbewerb zum Thema "Credo" anläßlich des 1250jährigen Bistumsjubiläums in Regensburg im Jahr 1989 erhielt er für drei Orgelversetten über das "Credo" einen zweiten Preis zugesprochen. Beim 2. Louis-Pinck-Kompositions-wettbewerb 2002 des Saar-Sängerbundes errang er als erfolgreichster Teilnehmer zwei erste und einen zweiten Preis für Volksliedbearbeitungen aus der Sammlung "Verklingende Weisen" des Lothringer Pfarrers Louis Pinck.



WEBER, TOBIAS

Tobias Weber, geboren 1967 in Nabburg (Oberpfalz), wuchs in einem musikalisch und katholisch-kirchlich geprägten Elternhaus auf. Durch seinen Vater Erich Weber, Kirchenmusikdirektor und bis 2001 Diözesanmusikdirektor in Regensburg, erhielt er schon mit fünf Jahren Klavierunterricht, seit seinem achten Lebensjahr sammelte er in Chören und Choralschola der Pfarrei St. Cäcilia in Regensburg Chorerfahrung.

Von 1977 bis 1986 besuchte er das Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Neben der intensiven chorischen Tätigkeit unter Domkapellmeister Georg Ratzinger erfuhr er dort eine gründliche Ausbildung in Musiktheorie und -geschichte sowie Harmonielehre, in Sologesang und in den Instrumentalfächern Klavier, Violoncello und Orgel. Während seines Studiums der Katholischen Theologie und des Kirchenrechts in Regensburg, Rom und München setzte er die kirchenmusikalische Tätigkeit in verschiedenster Weise fort (u. a. im Chor des Pontificium Collegium Russicum in Rom unter P. Ludwig Pichler SJ) und absolvierte in den Jahren 1988 und 1993 in Regensburg die Ausbildung zum nebenamtlichen D- bzw. C-Kirchenmusiker.

Seit 2002 ist der Diplom-Theologe als selbständiger Musikverleger in Hofkirchen (Lkr. Passau) tätig. Daneben wirkt er als nebenamtlicher Kirchenmusiker, u. a. als Organist und Leiter der Choralschola in der Pfarrei Hofkirchen sowie als Leiter des Spectrum-Chores im "spectrumKIRCHE – Exerzitien- und Bildungshaus auf Mariahilf" in Passau. Für die Passauer Neue Presse (Feuilleton, Lokalredaktionen) ist er seit 2001 als Musikkritiker tätig. Sängerische Praxis pflegt(e) er im Kammerchor Hengersberg, als Gründungsmitglied des Ensemble Sola Voce Niederaltaich und in der Max-Reger-Vereinigung München.

Als Komponist ist Tobias Weber Autodidakt, erste Werke entstanden schon während seiner Schulzeit. Beim 29. Internationalen Kompositionswettbewerb 2002 in Arezzo (Italien) errang er den 1. Preis, der seither noch nicht wieder vergeben wurde. Beim Kompositionswettbewerb "Das hessische Volkslied im zeitgenössischen Satz" 2002 des Hessischen Sängerbundes erhielt er einen Förderpreis zugesprochen. Im Jahr 2009 wurde er beim Kompositionswettbewerb anläßlich der "Tage neuer Kirchenmusik in Bayern" mit dem 1. Preis ausgezeichnet.



WEBER, KATHARINA

Katharina Weber, geb. 1997; Schülerin am musischen Zweig des St.-Gotthard-Gymnasiums der Benediktiner in Niederalteich (Lkr. Deggendorf). Klavierunterricht seit dem 6. Lebensjahr, Saxophon- und Orgelunterricht; Mitglied in Big Band, Gemischtem Chor und Mädchenchor des St.-Gotthard-Gymnasiums, im Spectrum-Chor Passau und in der Choralschola Hofkirchen.

Mitwirkung beim Kulturwald-Musikfestival 2008 und 2010 und bei einer Konzertreise auf den Lofoten/Norwegen 2011 im Kinderchor in C. Orffs "Carmina Burana" und M. Eggerts "De Avaritia"; 2010 am St.-Gotthard-Gymnasium Niederalteich Mitwirkung in der Schuloper "Der kleine Schornsteinfeger" von B. Britten in der Solopartie der "Sophie"; Mitwirkung beim Kulturwald-Musikfestival 2011 als "3. Knabe" in der Oper "Die Zauberflöte" von W. A. Mozart (Regie: Doris Heinrichsen; Musikalische Leitung: Noam Zur).

Seit 2011 Kompositionsunterricht bei Stefan Trenner.